Elisabeth Gätgens Stiftung

Die Elisabeth Gätgens Stiftung wurde 1982 von der leider schon mit 58 Jahren verstorbenen besagten Elisabeth Gätgens angeregt. Unverheiratet und ohne Kinder hatte sie die freie Wahl, was mit ihren Immobilien geschehen soll und sie entschied sich in ihren letzten Tagen für eine Stiftung, die öffentlicher Kontrolle unterliegt. Bis 1985 hatte es gedauert, bis die erforderlichen staatlichen Genehmigungen vorlagen. Ein Stiftungsvorstand aus 5 Personen verwaltet ehrenamtlich das Stiftungsvermögen und der erste Vorstand, bestehend aus Hinrich Langeloh sen., Rudolf Müller, Walter Leseberg, Margot Heinrich und Erwin Koops machte sich damals gleich mit großem Einsatz an die Umgestaltung der Räumlichkeiten im Heidbarghof. Die Stiftungsziele sind schon von Elisabeth Gätgens festgelegt worden und beinhalten die Erhaltung des historischen Ensembles um den Heidbarghof herum und die Durchführung von sozialen und kulturellen Veranstaltungen im Heidbarghof. Von daher ist es der Stiftung nicht möglich, andere kulturelle oder soziale Zwecke zu fördern. Jedes Jahr investiert die Stiftung einen großen Teil ihres Ertrages in die Kultur und in die Erhaltung des Hauses. Zuletzt hat die Stiftung auch einige Zuschüsse von staatlicher Seite und von der Hamburger Sparkasse erhalten, um die Substanz des 150jährigen Hauses grundlegend zu verbessern. Mit dieser großzügigen Schenkung an die Osdorfer Bürger hat sich der Heidbarghof zu einer Art Bürgerhaus für Alt-Osdorf entwickelt, in dem sich tagsüber Seniorenkreise, Chöre, Malgruppe u.a. treffen und abends werden die Räumlichkeiten für Feiern oder kulturelle Zwecke vermietet. Eine besondere Zusammenarbeit gibt es mit dem Bürger-und Heimataverein Osdorf, der Mitnutzer im Heidbarghof ist und dafür mit seinen vielen helfenden Händen für Großveranstaltungen zur Verfügung steht, zB. wenn einmal jährlich im Juni der Heidbarghof seinen Tag der offenen Tür macht.

Der jetzige Stiftungsvorstand besteht aus Erich Becker (1. Vorsitzender), Frauke List (2. Vorsitzende), Hinrich Langeloh (Geschäftsführer und Kulturmanager), Patrick Faber und Marie-Luise Reckewell. Daneben gibt es diverse ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, zum größten Teil aus dem Bürger- und Heimatverein Osdorf, die mithelfen bei großen Veranstaltungen.